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Die Biologin Blythe Loutit starb am 15. Juni 2005

Mit freundlicher Genehmig-
gung vom “Save the Rhino Trust” in Swakopmund.

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Die Biologin Blythe Loutit - Ein Leben für die Desert-Rhinos

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Ideale Standorte für die Suche nach den Rhinos sind die von “Save the Rhinos” eingerichteten zwei Camps. Das Basiscamp befindet sich am Ufer des Ugab. Der SRT (Save the Rhibo Trust) unterhält mit seinem Rhino Camp in Mai go Ha ein Joint Venture mit Wilderness Safaris in Palmwag. Die Palmwag Lodge ist auch ein idealer Ausgangspunkt für Rhinosafaris.
Vom Basislager starten wir sehr früh morgens in Begleitung eines Trackers (Bezeichnung für die Ranger). Auf Kameln reiten, wollen wir nicht. Mit dem Fahrzeug müssen wir sehr weit von einem Nashorn halten und uns zu Fuß anpirschen. Die Rhinos verfügen über ein hochsensibles Gehör und einen feinen Geruchssinn. Die Augen der Nashörner sind für die Fernsicht weniger geeignet. Im Huab Tal sehen wir die ersten Wüstenelefanten, doch an ihnen sind wir nicht interessiert. Das zu Fuß pirschen ist hier nicht ganz ungefährlich. In den letzten Jahren sind im Uniab und Hoanib vemehrt Löwen gesichtet worden. Sie werden als Wüstenlöwen bezeichnet. Offensichtlich sind sie aus dem Konzessionsgebiet und Etosha abgewandert. Das Wild in der Region hat sich gut vermehrt und die Löwen scheinen genug Beute zu finden. Am zweiten Tag, endlich die ersten Spuren. Wir können zwar nichts entdecken, doch der Damara-Ranger sieht die geringsten Veränderungen auf dem Kiesgrund. Und tatsächlich, nach über einer Stunde Fußmarsch finden wir eine angeknabberte Euphorbie. Der weiße Milchsaft ist noch nicht getrocknet. Immer wieder suchen wir mit den Ferngläsern die Landschaft ab. Da, der Damara deutet auf zwei Uhr.

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Zum Fotografieren ist es fast schon zu spät. Tatsächlich noch winzig klein, ein Nashorn. Der Wind steht gut, er weht aus der Richtung des Rhinos. Uli meint, wenn der Bursche angreift was machen wir dann? Ich frage den Ranger. Er lacht – beten, und dann meint er – meistens laufen sie weg. Und wenn nicht - dann stellen wir uns nebeneinander. Für das Rhino sind wir dann sehr groß. Oberster Grundsatz ist, die Rhinos so wenig wie möglich zu stören. Ergreift das Tier die Flucht wird es nicht verfolgt. Deshalb sind formatfüllende Aufnahmen sehr schwierig.

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