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The stolen river - der verschwundene Fluss - Savuti Marsch - Chobe National Park - Botswana

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Ich habe noch den Savuti fließen gesehen. Flusspferde Krokodile und Wasservögel lebten an und in ihm. Eigentlich ist der Savuti kein Fluß im üblichen Sinne. Wenn in den Bergen Angolas der Regen außergewöhnlich stark ausfiel, wurde Wasser aus dem Okavango Delta über den Savuti Channel in die Savuti-Marsch gedrückt. Dann standen riesige Gebiete der Marsch wochenlang unter Wasser.

Die Savuti-Marsch war berühmt für ihre großen Tierherden. Das ist lange vorbei. In den letzten 150 Jahren floß der Savuti sehr unregelmäßig. Soweit überliefert führte der Suvuti von 1850 bis 1880 Wasser zur Mababe-Senke (Savuti-Marsch).
Dann trockenete der Savuti aus und in seinem Bett wuchsen Kameldornbäume. Von 1957 bis 1975 floss der Savuti wieder. Die nun im Wasser stehenden Kameldornbäume starben und ihre toten Gerippe stehen heute noch im trockenen Flußbett.

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Die Hippos (Flusspferde) und Krokodile kamen zurück und besiedelten den Savuti wieder. 1975 gelangte kein frisches Wasser mehr aus dem Okavango in den Savuti Channel. Er trocknete aus. Als Erste zogen die Herden nach Norden, zum etwas 80 Kilometer entfernten Linyanti. Dort gab es Wasser im Überfluss. Als die Elefanten ebenfalls verschwunden waren, war in den Hippopools nur noch eine schlammige Brühe, die von Tag zu Tag dickflüssiger wurde. Es war so als warteten die Hippos (Flusspferde) auf ein Wunder. Die Flut aus dem Okavango oder den großen Regen. Erst als der letzte Rest Feuchtigkeit verdunstet war zogen Sie nach Norden. Für viele begann das große Sterben. Die Krokodile verendeten zu Hunderten.

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Zu dieser Zeit beginnt die Geschichte des Flusspferdes „Nelly“. Die Geburt ihres Babys lag noch nicht lange zurück. Nelly wusste, dass sie noch warten musste, obwohl Durst und Hitze fast unerträglich waren. Jeder Tag stärkte ihr Junges für die lange Reise. Am fünften Tag, bei Sonnenuntergang brach sie auf. Ihr Instinkt, ihr innerer Kompass oder das ererbte Wissen führten sie in die Richtung zum über siebzig Kilometer entfernten Wasser, obwohl sie dort nie gewesen war.

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