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Safari in den Parc National de la Pendjari in Benin - Rundreise Benin - Togo
Faszination, Menschen, Kultur und Natur

Mitten in der westafrikanischen Savanne, im Norden Benins, liegt der Pendjari-Nationalpark. Sein Reichtum an Flora und Fauna ist einzigartig. Bereits 1954 erfolgten die ersten Schritte für ein Schutzgebiet. 1961 entstand der Nationalpark. Seit 1986 ist er Teil eines UNESCO-Biosphärenreservats, das auch die den Park umgebenden Pufferzonen umfasst.
Der Pendjari National Park ist einer der letzten großen Tierparadiese Westafrikas. Er ist Teil des größten zusammenhängenden Schutzgebiets in Westafrika, das sich weit über die Grenzen von Benin nach Burkina Faso, Niger und Mali erstreckt. Der Pendjaripark beherbergt darin die reichste Tier- und Pflanzenwelt.

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Reiseablauf von Cotonou (Benin) nach Lome (Togo)

1. Tag Ankunft in Cotonou
Abflug nach Cotonou. Ankunft abends in der Hauptstadt Benins, mit ihren ca. 850.000 Einwohnern die größte Stadt des Landes.
Transfer zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.

2. Tag Cotonou – Ganvier– Ouidah
Am Morgen besuchen wir den kurz den Markt von Dantokpa. Er ist einer der größten Märkte Westafrikas und hier können Sie alles kaufen, von traditioneller Medizin für spezielle Wehwehchen bis zum modernsten Kühlschrank. Der Markt ist gekennzeichnet von Farben, Hektik und den Gerüchen Afrikas. Weiter geht es am Vormittag nach Ganvier, dem Venedig Afrikas. Besuch der Pfahldörfer mit seinem schwimmenden Markt. Ganvier, am See von Nokoué, ist die größte Pfahlbausiedlung in Afrika - über 15.000 Menschen leben hier. Das ganze Leben von der Geburt bis zum Tod spielt sich auf dem Wasser ab. Ganvier war Zufluchtsort vor den kriegerischen Absichten der Könige von Fon, Allada und Dan Home. Mit einer Pinasse entdeckt man diesen eindrucksvollen Ort, der auch Partnerstadt von Venedig ist. Anschließend führt die Reise nach Ouidah. Hier steht die Wiege des Voodoo Kultes. Wir besuchen diesen außerordentlich geschichtsträchtigen Ort, von dem aus die Sklaven nach Brasilien, Amerika und in die Karibik verschleppt wurden. Besuch des portugiesischen Forts aus dem 16. Jahrhundert mit seinem kleinen Museum, das aus der Sklavenzeit berichtet. Der heilige Wald und der Tempel der Pythons, in dem die Pythonschlangen leben und verehrt werden, sind die nächsten Stationen. Der Sklavenweg, auf dem große Steinskulpturen die Leidensstationen der Sklaven eindrucksvoll symbolisieren und das Maison de Brazil rundet unseren Besuch in Ouidah ab

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Junge aus Benin - Foto: Copyright Ronald Kowalla

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Foto: Copyright Ines Gesell

3. Tag Ouidah – Seko – Abomey
Am Morgen führt die Etappe nach Yanewa, einem typischen Dorf am Mono Fluss. Hautnah erleben wir die Anbetung zu den Voodoo Göttern, wobei viel Alkohol fließt und natürlich auch das Blutopfer nicht fehlen darf. Sollte man Ihnen einen Palmschnaps anbieten, vergesse Sie nicht die Ahnen zu ehren und gießen Sie einen Teil aus dem Glas auf den Boden. Entlang Bananen – und Kokosplantagen führt die Tour, auf guter Straße, via Alada und Bohicon, nach Abomey. Die alte Königsstadt erreichen wir am Nachmittag. Abomey war die Hauptstadt des alten Königreiches von Dahomey, gegründet im frühen 17. Jahrhundert) vom Volk der Fon. Falls Zeit bleibt besuchen wir entweder den Markt von Bohicon oder Abomey, beide sind sehr farbig.

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Das echte Afrika. Vodoo-Fest  Foto: Copyright Ines Gesell

4. Tag Abomey
Am Vormittag Audienz beim König von Abomey, der umgeben von seinem Hofstaat und seinen Frauen, Würde und Weisheit ausstrahlt. Besuch der Stadt mit seinem Markt, wo man auch die berühmten Benindecken mit ihren bunten Applikationen erstehen kann und dem Fetischmarkt. Der Markt von Abomey ist absolut lohnenswert, es wimmelt vor Menschen und ist natürlich auch die Informationsbörse für die Region. Im Handwerkerviertel finden wir Schmiede und Bronzegießer bei der Arbeit. Besuch des Königshauses von Abomey und dem Museum mit dem mit Menschenschädeln „geschmückten“ Thron des Königs Ghezo. Kultgegenstände, Trachten und Wandbilder vermitteln einen Eindruck über die glorreiche Vergangenheit des Königreiches der Amazonen. Der Königspalast wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe deklariert. Am späten Nachmittag erleben wir einen Voodoo Tanz, der wild und exotisch anmutet. Abendessen und Übernachtung.

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Junge Frau aus Benin. Das Schwarze im Gesicht ist Farbe. Foto: Copyright Ronald Kowalla

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