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Am Abgrund entlang - Fish River Canyon - Namibia

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Diese amselgroßen Bergstare (Onychognathus nabouroup) leben am oberen Canyonrand. Ihre Nester sind in der Felswand. Zum trinken müssen sie in den Canyon. Für den Aufstieg nutzen sie die Thermik.

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Für die Fahrt nach Süden zu den heißen Quellen von Ai Ais wollen wir nicht die Piste benutzen die in einiger Entfernung vom Canyonrand verläuft, sondern direkt an der Abbruchkante entlang fahren.                         (Foto: Copyright Margret Meyer)

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Die Fahrt entlang der Abbruchkante ich nicht ungefährlich. Nicht auf den ersten Blick erkennbare Rinnen und Abbrüche übersehen, und schon geht es abwärts - fast 600 Meter im freien Fall. Unser Fahrzeug ist ein Sechszylinder, ein robuster Geländewagen. Unsere Betten sind oben auf dem Dach. Die Zelte sind in wenigen Minuten aufgeklappt. Schlafen wie “Gott in Frankreich” in luftiger Höhe.
Ein seltsames, merkwürdiges Gefühl am Canyonrand zu brunchen. Um die beste Zeit für Tierbeobachtungen und das fotografieren nicht mit dem Frühstück zu verplempern, haben wir Frühstück und Mittag zusammengelegt.

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Von der spärlichen Vegetation können sich die sehr genügsamen Springböcke ernähren. Der konsequente Schutz des Wildes hat dazu geführt, dass die ursprüngliche Fauna wieder vorhanden ist. Springböcke und Oryx-Antilopen sind wieder zahlreich.

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Kurztipp Namibia:
Namibia ist aufgrund seiner Größe das ideale Land für Selbstfahrer. Für einen dreiwöchigen Urlaub sollte man sich die Regionen nördlich von Windhoek aussuchen. Bei der nächsten Reise dann den Süden. Als fachkundiges Reisebüro für das südliche Afrika empfehle ich: http://www.afrika.de Der Katalog ist sehr informativ und fast ein Reiseführer.

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