|
Flora und Fauna: Der Park besteht hauptsächlich aus niedriger Savanne. Im Süden gibt es einige felsige Hügel. Die Flüsse Rahad und Dinder fließen von Osten nach Norden durch den Park und überschwemmen die Tiefländer saisonal. Entlang der Ströme besteht die Vegetation aus großen Akazien, Tamarindenbäumen und Ficus-Arten. Der Norden ist Dornbuschsavanne mit hohen Gräsern. Im feuchteren Süden gibt es lichte Wälder. In den Trockenmonaten wenn die Flüsse austrocknen sammelt sich das Wild an den verbliebenen Pools. Pirschfahrten erfolgen in den trockenen Flussbetten. Im Dinder Park wurden mehrere bedeutende Tierfilme gedreht.
Die häufigsten Großtiere: Große Büffelherden, Wasserbock, großer Kudu, Buschbock und verschiedene Antilopenarten, Löwen, gefleckte Hyänen, Leoparden und Wildhunde (sehr selten). Im Süden auch Giraffen. Gelegentlich sollen sich in der Regenzeit (wenn der Park unzugänglich ist) Elefanten im Südteil aufhalten. Besonders zahlreich ist die Affenpopulation. Krokodile, Flußpferde, Nashörner, Gnus, Zebras und Geparde gibt es im Dinder National Park nicht. Besonders artenreich ist die Vogelwelt. Dinder ist nichts für Safarineulinge sondern ein echtes Abenteuer in einer vom Massentourismus unberührten afrikanischen Wildnis.
|